Vom Keltenblitz ins Salz – nach Salzburg und zurück nach Bayerisch Gmain

Gestern wurde es spät und daher muss ich heute morgen posten. Gestern war wieder Sonnenschein ohne Ende und es wurde wieder sehr heiß – langsam wird es langweilig.

Zu unserem Pflichtprogramm gehört ein Besuch beim Keltenblitz in Bad Dürrnberg. Bei unserem ersten Besuch hatten wir Schwierigkeiten, die Rodelbahn überhaupt zu finden. Die Beschilderung ist ziemlich spärlich. Wenn man ein Navi benutzt, sollte man einfach erstmal nur Bad Dürrnberg (Österreich!) Ortsmitte eingeben. Sobald man dann in Bad Dürrnberg ist, einfach nach Schildern wie “Rodelbahn” oder besser noch “Zinkenlifte” Ausschau halten. Dann findet man auch hin. Es gibt einen recht großen Parkplatz und dann geht man noch ein paar Schritte zum Sessellift.


Es gibt verschieden Tickets zu kaufen. Man kann natürlich mit dem Sessellift hoch und auch wieder runter fahren. Man kann eine oder mehrere Fahrten mit der Rodelbahn kaufen und fährt dann aber natürlich jedesmal mit dem Sessellift nach oben. Und natürlich führt auch ein Fußweg auf den Hochzinken  – 1.330m  (Gehzeit ca. 60 Minuten)… Von Berchtesgaden läuft man übrigens nur ca. 40 Minuten hinauf.

Die Rodelbahn ist 2,2km lang und ganz schön schnell. An manchen Stellen stehen Warnschilder, die einen zum Bremsen gemahnen. An die sollte man sich halten. Ärgerlich ist es jedoch, wenn man eine Mutter mit Kind vor sich hat, die auf offener Strecke anhält und Bäume anguckt… Das ist im Übrigen auch verboten.

Hier geht es los…

 

 



Alex hatte ein Dreier-, Sascha ein Zweier- und ich ein Einzelticket. Wir sind also erstmal alle gemeinsam hoch gefahren und haben im Zinkenstüberl  etwas getrunken. Der Ausblick von hier oben ist herrlich. Leider war es etwas diesig, aber auch das war schön anzusehen.

 

 

 



Anschließend sind Alex und Sascha runter gerodelt, dann Alex alleine. Danach haben wir erstmal zu Mittag gegessen. Einmal runter rodeln und dann wieder hochfahren dauert ca. 30 Minuten, je nach Wartezeit beim Rodeln oder am Lift. Die Wirtsleute sind super nett und das Essen ist gut und reichlich. Alex und ich haben uns einen Kaiserschmarrn geteilt und nicht geschafft!!

Die Speisekarte

 

 

 



Der Hit auf der Hütte ist aber ein Hund! Ich habe leider keine Ahnung wie er heißt. Es ist – glaube ich – ein Dobermann und er schleppt immer ein “Stöckchen” mit sich herum – also  eigentlich eher ein Stück Kaminholz. Wenn er dir das vor die Füße legt, dann musst du es über die Brüstung der Terrasse werfen – nicht weit, einfach nur runter. Er guckt dann kurz durch das Gitter und rennt dann los. Manchmal muss er ein wenig suchen, aber irgendwann ist er wieder da. Das kann man stundenlang so machen. Nur gestern war es auch dem Hund zu heiß!


Es lohnt sich auf alle Fälle, den Keltenblitz einmal auszuprobieren. Aber Achtung: die Rodelbahn geht nur bei schönem Wetter, bei Regen wird nicht gefahren!! Auch wir mussten irgendwann wieder runter und sind dann weiter nach Hallein gefahren.

Im Shop des Bergwerks wollten wir für Oma wieder Fußbadesalz kaufen, weil es ihr beim letzten Mal so gut gefallen hat. Ein Plus für das Bergwerk Hallein: der Parkplatz ist kostenlos! In den Shop kommt man natürlich ohne Eintritt zu zahlen, wir mussten aber noch mal wohin und mussten daher durch das “Restaurant”… Das Restaurant ist eine Katastrophe, schon von weitem stinkt es nach altem Fett. Der Raum selbst hat das Flair einer Kantine. Wobei man sagen muss, ich habe schon schöne Kantinen gesehen, aber dieses Restauran ist wirklich schlimm. Es ist stickig, ungemütlich und lädt überhaupt nicht  zum Verweilen ein. Wir sind daher auch nur schnell in den Shop gegangen und sind danach gleich weiter nach…

…Salzburg.

Blick vom Friedhof auf die Burg Hohensalzburg

Wir parken immer gerne in den Altstadtgaragen. Man parkt da praktisch direkt im Berg und ist dann schnell in der Altstadt. Nomen est omen.

 





Wir sind dann in der Nähe des Klosterstifts St. Peter herausgekommen. Wie praktisch, denn ich wollte da unbedingt noch in den Klosterladen…

Durch den Torbogen kommt man zum Klosterladen, oder durch die Tür links.


Dieser Chor (chinesisch? japanisch?) gab ein kostenloses Konzert


Man geht dann durch mehrere Höfe und landet direkt am Petersfriedhof und den Katakomben. Aus irgendeinem Grund haben wir die Katakomben noch nie gesehen. Nachdem wir Alex versichert hatten, dass da keine toten Menschen rumliegen, haben wir den Eintritt von insgesamt EUR 4,50 gelöst.

Auf dem Petersfriedhof

 Diese Katakomben hatten wohl mehrere Aufgaben, das kann man auch sehr schön wieder bei Wikipedia nachlesen. Wirklich viel zu sehen gibt es nicht, dafür hat man aber einen schönen Blick über Salzburg.

 

Am Eingang der Katakomben

 

 

 




Es waren wieder über 30°C und so stand uns nicht der Sinn nach viel Herumlaufen. Wir sind weiter Richtung Domplatz und sind dann beim Kiosk Tomaselli Kaffee trinken gegangen.

Tomaselli


Tomaselli Kiosk


Im Kiosk sitzt man herrlich unter Kastanienbäumen im Schatten – perfekt. Hier bekommt man auch immer ein kleines Glas Wasser zum Kaffee. Das machen aber viele Kaffeehäuser in Österreich.






Bei Tomaselli gibt es noch die Kuchendamen. Das heißt, es gehen Damen mit großen Tabletts voller Kuchen und Torten von Tisch zu Tisch. Man kann sich dann etwas aussuchen, oder es auch bleiben lassen. 


Die Damen kassieren dann sofort. Ich habe natürlich zugeschlagen: Trüffeltorte – mhhh, lecker!


Vor allem waren wir dort, weil wir hofften, der schwebende Mozart würde mal weggehen, damit wir sehen, wie er das mit dem Schweben macht. Tat er aber nicht.

Ed Silver – wie macht er das bloß?

Zwischendurch war ich noch in der Apotheke schräg gegenüber. Die sieht nicht nur von außen toll aus, sondern ist auch innen noch original erhalten. Leider darf man nicht fotografieren. Nur Postkarten davon kaufen. Ich habe auch mal eine gekauft, aber die habe ich grad nicht dabei. Unbedingt mal reinschauen! Oder den Link weiter oben nutzen.



 Während ich in der Apotheke war, fing es plötzlich fruchtbar an zu knallen. Das hörte gar nicht mehr auf. Es war das Startzeichen für den Beginn der Festspiele. Von der Festung und den umliegenden Bergen haben die Schützen geböllert.

Zum Abschluss waren wir noch in der Dombuchhandlung. Das beruhigt so schön. Kurz davor haben wir diese Berühmtheit getroffen:

Herbie – ein toller Käfer!

Dann aber schnell zum Auto und zurück nach Bayerisch Gmain. Auf dem Weg zurück zur Garage haben wir wieder viele “aufgebrezelte” Damen getroffen: Festspielzeit eben.

Um 19.30 Uhr beginnt der Heimatabend!

Aber das ist eine ganz eigene Geschichte…

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